Tagebuch
 
 
letzte Aktualisierung: 16.07.2007 23:31
 
Samstag, 30.06.2007 - noch 8 Tage
 

Während Doris, unsere Supporterin bereits die Taschen fürs kommende Wochenende packt, widmet sich Carlo, unser zweiter Supporter den logistischen Abläufen und technischen Herausforderungen der Veranstaltung.
Gigantisch ist die Organisation, noch komplexer die Tagesabläufe und eine wahre Herausforderung das Zusammenfügen dieser einzelnen Stücke zu einem einzigen Happening.

Thomas stählert die Rollen seiner Inlineskates für den Engadiner Inline Marathon.
Er wird jedoch von Nadia ermahnt, vorsichtig zu „ränkle“ – bitte nur nicht stürzen!

Nadia strampelt Flüela, Albula und die Passhöhe nach Davos ab, selbstverständlich mit einem kleinen Abstecher nach St. Moritz, um Thomas noch die letzten Glückwünsche zu überbringen. Doch leider verpassen sich die beiden um wenige Minuten und nutzen die Telekommunikation – die Vorteile des Handy - Zeitalters.
In einer Zeit von sagenhaften 1h 04' fegt Thomas einige Mitstreiter von der Bühne und absolviert souverän sein letztes Vorbereitungsrennen.

Nadia reiht noch eine Laufrunde hinter das Rennradtraining und geniesst in geselliger Runde einen Abend in Davos. Rote Blutkörperchen sollen während dem Höhentraining angereichert werden;-)).


Bis auf Carlo sinken alle zufrieden in die Feder;-)!

 
Sonntag, 01.07.2007 - noch 7 Tage
 

Carlo hinterlässt verzweifelt eine Nachricht auf der Combox von Nadia und meldet sich mit einem Mail bei Thomas. Die Streckenführung ist etwas unklar. Wie Thomas und Nadia bei späterem Studium feststellen, bedingt unser anstehender Urlaub einer „knackigen, logistischen Herausforderung“.
Thomas wühlt in den Unterlagen.
Nadia wühlt in den Unterlagen und vervollständigt die Packliste.

etztes Lauf- und Schwimmtraining in der längeren und intensiven Version – ab Montag wird Energie gespart und nur noch ganz locker bewegt.

 
Montag, 02.07.2007 - noch 6 Tage
 

Früh morgens findet Nadia bereits die erste Mail von Thomas in der Inbox.

Fotos in Action schicken, die letzten Logos der Sponsoren einsammeln und der Firma ENSIGMA www.ensigma.ch für die Aufkleber des Campers schicken.
Nadia trifft Thomas für die Übergabe der Wettkampfbeschreibung, welche wir in doppelter Ausgabe von der Organisation „Gigathlon“ zugeschickt wurden.
Mit Doris bespricht Nadia eine erste Ausgabe der Packliste. Mit Carlo diskutiert sie die Streckenführung.
Doris packt weiterhin ihre Taschen und erntet höchste Bewunderung von Nadia.
Jürg, unsere gute IT Seele füttert den Blog – Nadia liefert die Texte und Thomas vermittelt.

Jetzt gilt es, den Dienstag vor zu bereiten und die Textilien, Werbeshirts u.s.w. bei den Sponsoren einzusammeln.
Die Dinkel Energie Riegel stecken noch im Ofen und können morgen bei Markus Dörig in Zuzwil in Empfang genommen werden.
Neben der täglichen Arbeit intensiviert sich die Anspannung mit einer ausführlichen Pendenzen Liste. Nur kühlen Kopf bewahren! Die Augen fallen mir langsam zu, lieber Leser. Brauche dringend eine Mütze Schlaf, der mir kommende Woche wohl fehlen wird.

Lieben Dank, dass Du immer wieder bei uns reinschaust.

 
Dienstag, 03.07.2007 - noch 5 Tage
 

Auch dieser Vorbereitungstag verschont unseren normalen Arbeitstag nicht vor Überraschungen!
Die Ausrüstung des einen Sponsors muss ausgesucht und noch anprobiert werden. Die Tricots eines weiteren Unterstützers treffen ein und dürfen verteilt werden.
Die 2 – Räder werden zur Totalüberholung zu Roger vom Veloshop Vonäsch gebracht. Ein neuer Camelbag und eine Reservensonnenbrille verlassen den Laden für immer und werden im Sportgepäck verstaut.
Die Packliste wird erweitert, die Marschtabelle gelegentlich definiert.
Bis anhin fehlt die Zeit, sich auf den Wettkampf vorzubereiten. Mentale Vorbereitung ist wohl eines der wichtigsten „Gepäckstücke“, welches alle vier Team – Member sorgfälltig in ihre „Taschen stopfen“.
Die Gedanken zerreissen sich zwischen dem Wunsch nach einem lockeren Training, dem Studieren der Unterlagen, dem Packen, Velo putzen, Pendenzen am Arbeitsplatz erledigen…….es wird eng und die Zeit lässt sich nicht stoppen.
Ein wunderbares Training, bereits im Vorfeld absolute Ruhe zu bewahren!

 
Mittwoch, 04.07.2007 - noch 4 Tage
 

Wir alle sind im Endspurt!

Roger hat das fast Unmögliche möglich gemacht – aus zwei Scheiben mach Drei. Auf Empfehlung des Gigathlon OK's, am zweiten Einsatztag ein drittes Kettenblatt zu montieren, habe ich mich endlich von meiner 2 – Blatt Schaltung gelöst und fahre wohl künftig „Tripel“. Lieber Roger, Du bist goldig, hab lieben Dank für Deine Hilfe.
Doris erklärt mir hastig, ihr fehle ein rotes T-Shirt im Kasten für unser Abendoutfit. Ich ergänze meine Einkaufsliste – morgen wird eingekauft. Auch sie scheint vor ihren „Urlaubstagen“ heftig unter Druck zu sein.

Carlo passt weiter die Einkaufsliste und Packliste an – ihn bringt überhaupt nichts aus der Ruhe.

Sein Camper wird für morgen startklar gemacht. Es ist soweit – morgen bekleben wir unser neues Heim. Die ersten Fotos von unserer „Werbesäule“ findest Du, lieber Leser, morgen Abend auf dieser Seite.

Mit Thomas habe ich heute mindesten 15 Mal telefoniert. Rund 20 Mal weniger als gestern;-))! Es naht und ab morgen werden endlich Wettkampfvorbereitungen eingeleitet. Speicher mit Pasta füllen, mentales Training, Packen,…..sich selbst wieder finden.

Heute stehen lockere Schwimmtrainings an und hoffentlich endlich wieder einmal frühzeitig ins Bett.

Unsere gute Fee, Jürg, versorgt Euch künftig mit den aktuellsten Infos auf dem Blog. Hab vielen lieben Dank für Deine Unterstützung.

Und jetzt heisst es, nur noch drei Mal Schlafen, bis wir einrucken…….

 
Donnerstag, 05.07.2007 - noch 3 Tage
 

Ein weiterer, wichtiger Tag bricht an………..

MORGEN:

Ein Blick in die Werkstatt von Roger zeigt heiteres Treiben, volle Konzentration und fachmännisches Handeln.
Der letzte Schliff an den Rädern wir vorgenommen, Räder zentriert, Bremsklötze ausgewechselt und auf Hochglanz poliert.

Jürg, unser Homepagespezialist gönnt sich im Veloshop eine Kafi – Verschnaufpause. Wir besprechen das Übermitteln der Texte und die Weiterverarbeitung während den kommenden Tagen.
Auch Dir, lieber Jürg, gebührt ein riesiges Dankeschön für Deine spontane Mithilfe.

MITTAG:

Die letzten Sponsoren Shirts kommen frisch ab „Presse“. Lieber Leser, Du wirst es kaum glauben, doch durfte ich unser Team sogar mit einem „Tenue – Plan“ ausrüsten……lass Dich überraschen!

FRÜHER NACHMITTAG:

Carlos Handynummer erscheint auf meinem Display. Soeben ist er mit dem Camper auf dem Areal der Firma Ensigma eingefahren.
Jetzt geht's los – unser Camper wird mit den Sponsoren Logos dekoriert.
Nicole Albrecht von der Firma Ensigma hat mit ihrem Team eine Glanzleistung vollbracht. In kürzester Zeit hat sie sämtliche Sponsoren angeschrieben und um deren Logos gefeilscht. Gestern wurden die letzten Folien produziert und heute schon kleben sie auf unserem Wohnheim.

Der Firma Ensigma und ganz besonders Nicole ein herzliches Dankeschön für die grosszügige Spende und die unendlichen Stunden, die Ihr für uns aufgewendet habt.

ABEND:

Einige offenen Posten gibt meine Einkaufsliste noch her. Ich schlängle mich eine Stunde vor Ladenschluss durch das hektische Treiben der Vorbereitungen für das „Züri – Fest“. Doch mit magerer Beute kehre ich ins Büro zurück, um eine weitere Liste für den morgigen Tag zu erstellen;-))!

Tja, man fühlt sich wie vor einer Prüfung – genug hat man nie gelernt, doch irgendwann MUSS es jetzt endlich losgehen, damit das unendliche Organisieren bis ins Detail ein Ende nimmt.

er Countdown läuft unaufhaltsam……..! Schön, dass Du dabei bist, lieber Leser!

 
 
Freitag, 06.07.2007 - noch 2 Tage

In der Stadt Zürich pulsiert es bereits heftig – das Züri Fest nimmt die ganze Stadt in Beschlag. Ruhe bewahren.

Dieser Zustand hat etwas gemeinsam mit unserem Alltag VOR dem Gigathlon – Ausnahmezustand ! Ruhe bewahren.
Daniel Keller, Titelverteidiger des „Venga – Teams“ vom Gigathlon 2006 würde sagen: „Nur d'Ruhe bringts".
Da hat er bestimmt recht.
In der Tat, der Tag verläuft ruhiger, als die beiden letzten Wochen davor.

Die letzte Wäsche wird in der Maschine in eine saubere Garnitur umgewandelt. Textil- und Warentürme erheben sich überall in der Wohnung.

Roger Vonäsch versorgt uns mit nötigem Ersatzmaterial, erklärt mir, wie ich notfalls unterwegs eine Kette repariere. Schlauchwechsel und Sonstiges gehören bereits zum „Wettkampf – Repertoire“……. Und sind mehrmals erprobt;-)).

Essenszeit – fast keine Zeit dazu, doch notwendig!
Danach geht die Packzeremonie weiter. Ein kurzer Blick auf den Wetterkanal zwingen einem, das Bereitgelegte auszutauschen, oder sogar zu ergänzen.
Für Dienstag sind 15 Grad angesagt. „Surprise Day“ haben wir für den dritten Tag gebucht – was für ein spannendes „Ferienpaket“! Alle vermuten, dass uns die Route mit dem Rennvelo von Chur nach Davos, dann mit den Inlineskates über den Flüela führt. Läufer und Biker tummeln sich danach irgendwie, irgendwo im Engadin – alle Warmduscher sollten die Wintergarnitur dabei haben – „Schnee auf 2000m“, melden die Wetterfrösche.

„Petrus! Du könntest uns das Leben einiges einfacher machen…..“ Amen. Mit unserem Wettergott habe ich noch einige Rechnungen offen – Zeit, dass er Gnade walten lässt.

Ein beachtliches Sortiment an Faserpelzen und Regenschützern haben sich über die Sportjahre angesammelt – genügend Material ist vorhanden, dem Wetter zu trotzen.

Der Ofen ist vorgeheizt, bald schiebe ich Zöpfe und Karottenkuchen in den Ofen, um mindestens nicht die ganze Woche nur an Sponsor und Powerbar denken zu müssen. Geht doch nichts über ein Stück herrlicher, selbstgebackener Zopf im Tricot, der Banane und sonstiges süsses Zeugs herrlich ersetzen lässt. Und was für ein Gedanke - ein selbstgebackener Rüeblikuchen, der auf einem im Ziel wartet! Da strampelt man gerne ein paar KM/H schneller.

Um Thomas ist ruhig. Er ist wohl eifrig beim Packen. Heute Abend gleichen wir unsere Packliste ab. Apotheke, Velopumpe,………wer nimmt was mit.

Wenn ich mein Gepäck anschaue habe ich den Eindruck, dass für meine Gspänli nicht mehr all zu viel Platz im Camper übrig bleibt – das ist ja nichts Neues. Morgen wird re – dimensioniert!

Um 11.00h erwarte ich Carlo mit dem Camper und bis dahin bleibt noch viiiiiiel Zeit – eben, die Ruhe bringts (danke Dani;-))!)!

 
 
Samstag, 07.07.2007 - morgen geht's los
 

Lieber Leser, es ist 22.15h, Zeit sich in der kleinen Camperstadt auf der Pferderennbahn in Basel zur Ruhe zu legen.

Um 03.30h begleitet Doris unsern lieben Thomas zum Frühstück, um mit ihm danach nach Rheinfelden zum Schwimmstart zu pilgern.

Eine Strecke von 12,5km wird den riesen Event im Morgengrauern eröffnen.

Carlo und ich räumen in der Zwischenzeit das Feld und fahren mit dem Wohnmobil nach Stein. Von dort shuttle ich nach Bad Säckingen und übernehme vom inlinenden Thomas die weiterführende Strecke auf dem Rennvelo. Kompliziert?

Ein sorgfälltiges Studium der Logistik im Vorfeld und ein konzentriertes Packen sollte sämtliche Überraschungen aus dem Weg räumen.... Unser Gepäckmeer haben wir wie eine Zipdatei vergrössert. Aus 8 Taschen mache mindestens 11. Nicht etwa alle zusammen, sondern Thomas und ich separat, das macht dann total 22. Wir sind bereit, wandern ab ins Reich der Gigathlonträume und geniessen einen klaren Sternenhimmel - Petrus gönnt ihn uns.

Guet Nacht und bis morn.

 
 
Sonntag, 08.07.2007 - 1. Wettkampftag
 

Um 03.30h war für Doris und Thomas nun def Tagwache, Carlo hat sich ebenfalls aus den Federn geschleudert, während ich noch versuche, eine Mütze voll Schlaf zu erhaschen.
Da werde ich jä aus meinem Gedöse gerissen, indem ich vernehme, dass Carlo den Chip sucht. Der sollte doch bei Thomas sein..... vergessen? Ich stürtze aus meinem Bett und greife nach dem nächsten, schwarzen "Teil" - der Chip!

Alles kommt gut und Thomas startet mit dem Pulk bei mittlerer Strömung zur ersten Etappe, dem Schwimmen. Wie's ihm ergangen ist, lest ihr im Gästebuch.

Ich erwarte ihn, rollernd ankommend in der Wechselzone in Bad Säckingen. Mit Thomas kommen dann auch gleich die ersten Regentropfen. Ich erinnere mich an die Wetterprognosen - der wärmste Tag der Woche und viel Sonnenschein wurde in den Zeitungen verkündet.
Genau dafür habe ich mein Bikegepäck gestern Abend bereit gestellt.
Obwohl die Rennvelostrecke neutralisiert ist - keine Zeitmessung, wird deftiges Tempo angeschlagen. Hin und wieder überwache ich den Tacho - der Puls wird in Massen beansprucht.

Glücklich in Neuhausen angekommen zu sein und das Rad, die Sitzposition und den Sattel zu wechseln.
Carlo wartet bereits auf mich - es giesst aus Kübeln. Jaja, die Ruhe bringts, deshalb gehe ich diese Bikegeschichte auch schön sorgfälltig an. Nur nicht schwere Gänge drücken - überholen lassen, denn die Woche ist noch lange. Wie heisst es so schön, am Schluss wird abgerechnet:-)). Ruedi vom Velo Club Hirslanden begenet mir auf den letzten 20km. Es geht hoch und runter und Ruedi bestätigt mir, dass das OK keinen Hügel ausgelassen hat. Als Ortskundiger ist ihm diese Gegend bekannt - er baut mich auf! Lieben Dank für Deine Unterstützung, Ruedi.

Als kleiner "Schmutzberg" fahre ich mit allen andern Schmierfinken in der Wechselzone ein. Heiteres Treiben in der Veloputzecke - man wird bespritzt von allen Seiten. Womit? Wasser aus dem Schlauch, Dreck, Wasser,....Wie kleine Ferkel tummeln wir uns im Morrast.

Thomas ist nun unterwegs, die letzten 21km nach Dübendorf legt er in lockerem Laufschritt zurück und erreicht vor uns das Etappenziel.

Eine herrliche Massage von Carlo rundet den Tag ab. Jetzt gilt es wiederum, die Taschen für morgen zu packen, unser Chaos zu entschärfen und einfach wieder einmal einen Überblick verschaffen.

Was ich noch nicht heraus gefunden habe ist, wie andere Teams immer ganz viel Zeit zum Rumsitzen finden. Haben wir diesen Teil in unserem Urlaubspackage nicht gebucht?

 
 
Montag, 09.07.2007 - 2. Wettkampftag
 

Schon früh am Morgen konnte Thomas trockenen Fusses die 1 1/2 Km zum Start der Inline-Strecke um den Greifensee in Angriff nehmen. Kurz nach dem Start begann es zu regnen - es wird heute nur einmal regnen.

Trotz des schlechten Wetters fährt Thomas einen sensationellen 2. Rang heraus und übergibt in Dübendorf wieder an Nadia. Eskortiert von 2 Motorräder (Nadia war die erste Frau, die die Radstrecke in Angriff nahm) verliess Nadia Dübendorf Richtung Weesen. Die Radstrecke über die Schwägalp sollte eine harte Probe werden.

In Weesen übergab Nadia nach knapp 6 Stunden an Thomas. Die Laufstrecke erwies sich als sehr rutschig und so war das oberste Ziel, ohne Verletzung in Walenstadt anzukommen.

In Walenstadt durfte dann Nadia in das kalte, durch den Wind aufgepeitschte Wasser des Walensees. Es war eine noch härtere Prüfung als das Rennvelo. Die hohen Wellen machten das Schwimmen zur Qual und so musste Nadia viel Wasser schlucken. Im aufgewühlten Wasser verfing sich dann noch ein Fuss im Seegras und bei der Befreiungsaktion ging der Chip baden. So musste in Walenstadt erst ein Ersatzchip besorgt werden, bevor Thomas den Tag mit dem Bike abschliessen konnte.

Nach nochmals harten 61 Kilometer kam Thomas gegen 19.00 Uhr erschöpft und durchnässt in Chur an. Die verdiente Dusche wurde gleich mit Kleider und Schuhe in Angriff genommen.

 
 
Dienstag, 10.07.2007 - 3. Wettkampftag
 

Treue Leser, Fans und Freunde
Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, zu erzählen, zu schildern und Euch all die Eindrücke näher zu bringen.

Beginnen wir mit der unmittelbarsten Vergangenheit. Es ist 22.35h, wir sollten längst im Bett die Schäfchen zählen, doch hat uns die Planung für den morgigen Tag mehr als 3h Kopfzerbrechung beschert.
Der morgige Tag grenzt beinahe an höhere Mathematik, eine wahre Herausforderung der anspruchsvollsten Logistik. Wir ersparen Euch weitere Ausführungen zu diesem Thema-das Foto unserer abendlichen Auslegeordnung sagt mehr als 1000 Worte.

Wie Ihr bereits gelesen habt, wurde die 3km Schwimmen durch 8,5km Laufen ersetzt. Thomas hat dankbarerweise übernommen, da ich etwas länger als geplant mit dem Bike unterwegs war.

Liebe Fit Bike Team Leser, für jede "Wand", sämtliche Wurzelwege, Techniktrainings bin ich Euch unendlich dankbar-die heutige Bikestrecke hat jedes Bikerherz höher schlagen lassen und meins, na ja, Ihr wisst schon, ziemlich gefordert. Da waren die Cracks am Werk und haben ganze Arbeit geleistet-Dani war bestimmt begeistert von der heutigen "Tortour". Angriffig wurde gefahren und leider blieben auch nicht alle Gigathleten von Unfällen verschont. So haben wir zu Dritt einen "Couple" mit Velo aus dem Tobel gefischt und mussten ihn
verarzten. Wir waren irgendwo,........


Für dieses 2er Team ist der Gigathlon leider gelaufen.


Davor hat Thomas seine Laufstrecke souverän hinter sich gebracht - der Bauch spielt nicht mehr so mit, wie man sichs wünscht, doch hat er und sein Bauch sich wieder erholt.

Der Tag hat mit der Rennvelostrecke begonnen, von Chur nach Davos. Kühl und feucht wars und in Davos war es total kalt - in Pischa, dem Inlinewechsel, hat es sogar geschneit. Petrus war in der Tat kein Sportfreund, doch haben wir angeblich etwas Mitgefühl ausgelöst - eine Wetteränderung wurde uns sogar im Gigathlon Camp angekündigt.

Morgen erfahrt Ihr mehr über das Campleben - 4 Personen und ein Hund auf engstem Raum mit viiiiiiel Gepäck.

Guet Nacht, herzlichst Euer Vonäsch Team

 
 
Mittwoch, 11.07.2007 - 4. Wettkampftag
 
Bericht folgt. Wegen Übermittlungsproblemen ist der Bericht nicht angekommen.
 
 
Donnerstag, 12.07.2007 - 5. Wettkampftag
 
Jetzt kommt der "Chauffeur" mal zu Wort, resp. Schrift.

Hurra! Heute ist mein freier Tag. Das heisst Aufstehen um 03:30 Uhr. Zusammen mit Nadia, Doris und Chicco "wandern" wir von unseren WOMO zum Verpflegungszelt (das sind immerhin etwa 15 Minuten" Wanderzeit"), um unsere wohlverdienten (und mit dem Startgeld bezahlten) Frühstücks- und Lunchpakete abzuholen.

Ihr wisst nicht, wer Chicco ist?

Ich mit den beiden Frühstücks- und Lunchpaketsäcken zurück zum WOMO, Thomas wecken und frühstücken.
Brötli, Butter und Honig etc. kommen aus dem Frühstückssack, der Kaffee aus der Kaffee-Maschine. Danach werden die verschiedenen Taschen in unserem "Schlafzimmer" verstaut. Dasjenige Gepäck, welches im Verlauf des Tages gebraucht wird, laden wir auf unseren zusammenlegbaren Rolli, ein praktisches Ding, das ich aufgrund meiner Erfahrungen aus dem Gigathlon 2002 angeschafft habe.

Nachdem sich Thomas mit Nadias' Velo auf den Weg zur Wechselzone Schwimmen/Velofahren gemacht hat, heisst es für mich, alles aufräumen, damit bei der Fahrt nach Turtmann nichts herumfliegt. Und schon ist es Zeit, mich mit dem beladenen Gepäckrolli auf den Weg zum Shuttle-Bus auf dem Flugplatz in Interlaken zu machen, wo ich Doris und Thomas den Rolli übergebe. Wieder zurück zu unserer Shorttime- Lodge, folgt noch eine letzte Kontrolle, ob wirklich alles zur Fahrt über Kandersteg ins Wallis bereit ist.

Etwa um acht Uhr machen wir, das heisst Chicco und ich, uns auf den Weg durch das Kandertal nach Kandersteg, um mit dem Autozug durch den Lötschbergtunnel nach Steg zu fahren.

Da ich von Nadia via Thomas den Auftrag (oder war es vielleicht sogar ein Befehl?) bekommen habe, noch einige Flaschen Mineralwasser ohne Kohlensäure zu besorgen, benütze ich die Gelegenheit, bei der nächsten Tankstelle mit Shop auch gleich noch die beiden Tank's vom WOMO mit Diesel und Wasser aufzufüllen.

Danach folgt noch eine kurze Wegstrecke bis zum Flugplatz von Turtmann, wo wir durch eifrige Helfer eingewiesen werden. Hier muss Thomas von der Inline-Strecke auf die Laufstrecke hinauf nach Leukerbad wechseln. Und ich warte und warte und warte und ...., bis Nadia und Doris mit dem Zug von Brig her hier eintreffen.

Wisst ihr jetzt, warum dies mein freier Tag ist? Dafür habe ich Zeit, mich mal zu melden.

Carlo, der Chauffeur

 
Tagesbericht:

Därlingen (Thunersee) - Leukerbad. 185.5 Kilometer, 4900 Höhenmeter - die "Königsetappe"

Früh ging es los heute. Bei sonnigem Wetter stürzte sich Nadia in das nur gerade 13 Grad kalte Wasser des Thunersees. Die Schwimmstrecke forderte rasch seine Opfer und so mussten einige Singles und Couples unterkühlt aus dem Wasser gezogen werden. Für sie war der Gigathlon vorbei und es sollten nicht die letzten sein.

Weiter ging es mit dem Rennvelo von Neuhaus über den Grimsel nach Fiesch, wo Thomas mit dem Bike wartete.

Impressionen der Bike-Strecke:

Die letzten Tage hinterliessen auch bei Thomas seine Spuren und so kämpfte er sich über die 2000 Höhenmeter nach Brig.

Die anschliessende Inline-Strecke absolveierte Thomas dann sicher und so übergab er in Turtmann an Nadia, die sich auf die letzten 16 Kilometer machte.

Die Laufstrecke wurde kein gegeneinander sondern ein miteinander. Rund 30% der Singles und Couples hat aufgegeben, die Übriggebliebenen helfen sich gegenseitig so gut sie können. Auf der Laufstrecke herrschte eine spezielle Stimmung. In der untergehenden Abendsonne quälten sich die Athleten, darunter Nadia, Leukerbad entgegen.

Nadia hat aber noch genug Luft, um mir während des Laufes anzurufen, um den Tagesbericht durchzugeben. So versuchte ich sie aufzumuntern und für die letzten 10 Kilometer zu motivieren.

In Leukerbad wartet die verdiente Dusche, etwas essen und dann nur noch schlafen um sich so gut es geht, auf den Freitag vorzubereiten - das ist wichtiger, als ein Tagesbereicht.

Jürg, der Internetbastler

 
 
Freitag, 13.07.2007 - 6. Wettkampftag
 

Der zweitletzte Wettkampftag ist zu Ende. Wir sitzen hier in Nyon bei Bruno Wolfisberg und geniessen eine defitge Portion Risotto. Danke an Bruno für die spontane Einladung. Nebenbei telefoniert Nadia noch mit Jürg, der für uns den Tagesbericht schreibt.

Punkt 6.00 geht Thomas auf die Laufstrecke von Leukerbad Richtung Crans-Montana. In der Weinregion des Wallis mach das Laufen richtig Spass. Das traumhafte Wetter und die wunderschöne Gegend lassen die Strapazen und die Feuchtigkeit der letzten Tage vergessen.

Hier einige Impressionen:

Während Thomas am rennen ist, geniesst Nadia, die mal richtig ausschlafen konnte (immerhin waren es 6 statt der gewohnten 3 Stunden) ein ausgiebiges Frühstück. Anschliessen wurde das ganze Material verpackt und Carlo machte sich mit Nadia, Doris und Chicco auf den Weg nach Crans Montana.

In Crans-Montana übernahm dann Nadia für die Bike Strecke. Es sollte ein besonderes Erlebnis werden. Traumhafte Gegend, fantastische Singeltrails und eine sensationelle Stimmung - so macht das Biken richtig Spass.

Die Bikestrecke hätte noch länger sein können, doch Thomas wartete in Martiny für die Inline Strecke. Ein unruhiger, holpriger Asphalt machte das Leben der Inliner nicht gerade einfach. In einer gut harmonierenden Gruppe erreichte Thomas St. Triphon, wo Nadia für die Schwimmstrecke im Baggersee w....

Lag es am Transfair, war sie gedanklich noch bei den Singeltrails oder war Thomas einfach zu schnell? Nun ja, als Thomas in der Wechselzone eintraf stand Nadia noch im Bike-Dress da und musste erst den Neoprenanzug anziehen. Kann Passieren ;-)

Nach dem Tenuewechsel stürzte sich Nadia in das (nein, heute nicht 13 Grad) warme Wasser des Baggersees von St. Triphon, wo 2 Runden zu absolvieren waren. Nach den Wassertemperaturen der letzten Tage kann man 19 Grad schon als warm bezeichnen! Für einmal nicht halb erfrohren übernahm dann Thomas (im Velodress) für die letzten 116 Kilometer des heutigen Tages.

Auch die Rennvelostrecke war landschaftlich so schön, dass die Anstrengungen der letzten Tage nun endgültig fast vergessen werden konnten, waren da nicht die vielen kurzen, giftigen Aufstiege. Die Sicht auf den Mont Blanc, dem Genfer See entlang und einem Abstecher durch das waadtländer Weinbaugebiet. Gegen 20.30 Uhr erreichte Thomas den Etappenschlussort Nyon.

Vergessen sind die Regenfälle, die Kälte, der Schnee, der Husten, der Wind - Bern, wir kommen!

Jürg, der Internetbastler

 
 
Samstag, 14.07.2007 - 7. Wettkampftag
 

Es ist so weit, frisch gestärkt vom Risotto bei der Familie Wolfisberg in Nyon (siehe Gästebuch 10.7.07), einer Mütze voll Schlaf, im flauschigen Bett, und sonntäglich gefrühstückt mit selbstgebackenem Zopf fährt mich Bruno zum Schwimmstart in Nyon.

Wie warm denn der See sei, habe ich einen weiteren Athleten gefragt. Er hob die Schulter und winkt mit einem Achselzucken meine Frage ab. Der Lautsprecher antwortete ein paar Minuten später auf meine Frage und verspracht knappe 16 Grad Wassertemperatur des Genfersees. Jeder Schwimmer wusste, was auf ihn zukam - Lungenprobleme waren bei den meisten übrig gebliebenen Singles und Couples zur Herausforderung geworden.

Eine Strecke von 2,5 km wartete auf uns, vorbei am UEFA Gebäude, dessen Büroinsassen eine herrliche Sicht auf den See geniessen. Es gibt genau eine Leiter für den Einstieg ins Wasser, die Zeit läuft und das Startzeichen, das Ausklingen des Gigathlonsongs naht unweigerlich.

Mit ein paar andern Schwimmern entscheide ich mich, von der Hinterseite des Stegs an die Startlinie, welche ca.350m entfernt liegt zu gelangen. Doch als die meisten Schwimmer loszogen, haben wir noch nicht einmal den Start erreicht. Das Nass war kalt, sehr kalt. Mein Atem noch schwerer als sonst, der Wille verstärkt und ein Hilferuf ins Universum, man möge mir beistehen, hat mich wohl

Ans Ziel gebracht. Das aller letzte Mal Schwimmen - ich war so dankbar!

Ich eilte in die Wechselzone, wo Doris mit meinen Radsachen, Essen, Trinken, Badetuch und endlich einmal Sonnencrème bereit stand. Aus den Zwängen des Neoprens befreit, schlüpfte ich in die Velokleider und zog los, angespornt von Bruno, Sophie und Benjamin - sie sind einfach super!

80km und 1100Höhenmeter brachten uns durch eine herrliche Rebenlandschaft vorbei an den Ortschaften Fechy, Mont Sur Rolle und andere Herrlichkeiten nach Chatel St. Denis. Atemberaubende Sicht auf den Genfersee liess den Samstag Morgen herhellen und eine unbeschreibliche Dankbarkeit, nach dem Schwimmen auf dem Rad zu sitzen verleite mir eine gewisse Leichtigkeit auf dem Pedal. Das Gigathlon OK hat wieder ganze Arbeit geleistet und keine Erhebung vergessen in die Strecke einzubauen.

Ich spüre viel Kraft in den Beinen und lasse die letzte Radstrecke in vollen Zügen auf mich wirken - es rollt fast von alleine - flockig! Trotzdem bleibt Zeit für heitere Gespräche, Erinnerungen werden ausgetauscht und Das Thema "Bern" verspricht uns die allernächste Zukunft.

Die Ortstafel Chatel St. Denis. Schon vernehme ich den Lautsprecher der Zieleinfahrt. Thomas wartet bereits auf den Inline, um so schnell wie möglich nach Bulle

zu rasen. Die Strecke ist überaus fantasievoll gestaltet und erfordert absolute Beherrschung des rollenden Schuhwerks. Heilfroh bin ich, dass Thomas das Thema "Inline" für sich gechartert hat - meine Bremstechnik und Fahrkünste hätten für diese Etappe wohl nur spärlich gereicht.

Die SFDRS Reportage hat wohl bauchmuskelstrapazierende Bilder produziert, doch wenn man das Resultat der einen oder anderen Bremstechnik unter der Dusche

Gesehen hat, verzieht man das Gesicht eher schmerzend - die Bauchmuskel erschlaffen dabei.
In Bulle angekommen wechselt Thomas von den Inline direkt auf das Mountain Bike. Auch für ihn gilt es, die letzten Eindrücke zu inhalieren und zu leben und sich der letzten Prüfung des Tages, der gesamten Woche zu stellen.

Doris und ich sitzen im Schatten der brütenden Hitze in der Wechselzone Schwarzenburg. Fühle mich wie eine Bewässerungsanlage - ich trinke eine Flasche um die andere leer. Die Hektik des Parking - Chaos hat sich gelegt. Ich sitze entspannt, leicht überhitzt auf dem Boden und warte auf den letzten sportlichen Einsatzes, 29km mit 700Höhenmetern ins Stade de Suisse, nach Bern.

Um 16.15h ist es soweit, Thomas strahlt wie ein Maikäfer, schwärmt von der Strecke und übergibt mir glücklich seinen Chip - unsern Chip.

Ich laufe los mit ausreichend Flüssigkeit in einem kleinen Rucksack. Mein Plan: sämtliche Steigungen werden marschiert, an der prallen Sonne wechsle ich

Ebenfalls in Marschtempo - meine Lunge soll vor starken Belastungen bei hohen Ozonwerten geschont werden.
Gesagt, getan. Und so melde ich mich bei Thomas 4km vor dem Ziel. Er läuft mir entgegen - auch mein Bruder Elias wartet auf mein Kommen.

Flankiert von zwei "Herren" schmelzen die letzten KM nur noch so dahin. Ein paar hundert Meter und der Gigathlon 2007 schreibt Geschichte.

Freudentränen sammeln sich in meinen Augen. Kälte und Schnee, harte Aufstiege und ungemütliche Schwimmstrecken drängen in den Hintergrund, was bleibt ist:

"Gigathlon, wir kommen wieder"!

 

 
 
Sonntag, 15.07.2007 - Der Tag danach...
 

Liebe Tagebuchleser, Gigathloninfizierte und angehende Ausdauersportler;-))

Die letzte Rubrik im Tagebuch nennt sich "der Tag danach".
Am Tag danach haben wir alle vorwiegend geschlafen, somit heisst der letzte Eintrag:
Der Tag nach dem "Tag danach".

- an diesem Tag geht man wieder zur Arbeit,
- an diesem Tag hat man sich bereits daran gewöhnt, keinen Tagesablauf zu studieren,
- an diesem Tag beantwortet man viele Fragen,
- an diesem Tag versucht man den Speisezettel anzupassen und isst endlich wieder einmal Salat,
- an diesem Tag denkt und hat man an ganz viiiiiel gebrauchte Wäsche zu erledigen.
- an diesem Tag liest man nochmals im Tagebuch und erinnert sich an die heiteren Zeilen und an die nicht immer ganz einfachen Situationen,

An diesem Tag kann man es kaum glauben, dass wir bei Schneetreiben, zähneklappernd nach Davos und auf den Oberalp gestrampelt sind,

An diesem Tag wird einem die Vergangenheit bewusst - hat vielleicht etwa Angst vor der Gegenwart und flüchtet sich in die Zukunft.

An diesem Tag lässt man sämtliche Sportutensilien zu Hause und geniesst das "Dolce far Niente"
An diesem Tag schreibt man das Tagebuch zu Ende.

Ich habe mit Thomas telefoniert, frage nach seinem Wohlergehen. Heiter kommt seine Stimme durch den Hörer. Er ist wie nach jedem "normalem" Urlaub bei der Arbeit zu finden."Tut Dir etwas weh"? "Nein, überhaupt nicht", meinte er. Gestern habe er seinen Energiehaushalt aufgeforstet und den Kühlschrankinhalt etwas "strapaziert".

Mit einer grossen Mütze Schlaf hat sich das "normale" Leben wieder eingependelt. Seine beiden Töchter, Nadia und Laura hätten gestern nach ihrer gemeinsamen Biketour gemeint, sie könnten sich gut vorstellen, sich in einem Team für die Veranstaltung Gigathlon zu begeistern. Thomas hat sich über diese Äusserung unendlich gefreut, zumal er dieses "Geständnis" nie erwartet hätte.

Ein gesundes Wohlbefinden, ohne Muskelkater und sonstigen Ermüdungen kann ich nur bestätigen. Nun stellt sich der eine oder andere Leser wohl die Frage, wie man sich eine solche Woche, ohne "interlassenen Spuren" gönnt?

Ganz einfach, man nehme eine Portion gesunden Menschenverstand, eine noch grössere Portion Selbstliebe, versehen mit einer grösseren Priese Stehvermögen,

Wille und Selbstbewusstsein, vermenge sie mit dem Faktor "Erlebnis", "Gesundheit - geht - vor", "Vertrauen" und "sich selbst treu zu bleiben" und geniesst ein wunderbares Umfeld, welches einem eine unbeschreibliche Unterstützung bietet.

So, lieber Leser, jetzt ist es wohl Zeit, sich selbst ein neues Ziel zu definieren. Es geht nicht darum, Grenzerfahrungen zu sammeln, sondern zu leben und erleben - sich weiter zu entfalten.

Der heutige Arbeitstag runden wir wohl alle ab, mit Gepäck sortieren, die unzähligen Lunchbags auszumisten, den Gedanken nachzuhängen und geniessen unseren gesunden Willen, am Ziel anzukommen.

Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei Jürg, unserem "Internet - Bastler" - Du hast eine wundervolle Arbeit verrichtet und uns und unser Umfeld mit Informationen, aktuellen Berichten und Fotos versorgt - einfach genial!

Lieber Roger, wir sind mächtig STOLZ, als Dein Team diesen Gigathlon bewältigt zu haben - lieben Dank für Deine Unterstützung.

Alle Sponsoren und Unterstützer in jeglicher Form - ohne Euch hätten wir diese "Urlaubsdestination" mit erheblich mehr Aufwand angesteuert, habt tausend Dank für Eure "goldige" Unterstützung.

Danken tun wir EUCH ALLEN, welche diese Seite mitgestaltet haben, von ganzem Herzen. Es war eine Freude, Eure Nachrichten zu lesen und Euch ganz nah zu sein.

Somit schliessen wir eine neue "gigantische" Ära, die grösste Sportveranstaltung 2007 der Schweiz ab und wer weiss………

Ihr bleibt in unseren Erinnerungen, Erlebnissen und Gedanken eingemeisselt, denn "Gigathlon" vergisst man nie

 
 
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